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ver.di-Info zu Karstadt

ver.di-Info zu Karstadt

Karstadt muss endlich mit einer Sprache sprechen
Ende Februar hat die neue Vorstandschefin Eva-Lotta Sjöstedt ihre Arbeit aufgenommen und ihre ersten Gedanken über die Ausrichtung von Karstadt klingen mehr als interessant. Karstadt hat eine Zukunft als am Ort oder im Stadtteil verankertes Warenhaus, so lesen sich ihre Interviews der letzten Tage. Endlich jemand, der auf das hört, was die ArbeitnehmerInnenvertretungen schon lange eingefordert haben. Endlich die lange vermisste neue Ausrichtung die nicht nur die Besonderheiten des Warenhauses berücksichtigt, sondern auf dem Weg in die Zukunft auch auf qualifizierte und motivierte Beschäftigte setzt. So jemand, muss doch die Bedeutung von Arbeitsplatzsicherheit und Einkommen kennen und auch frischen Wind in die Tarifverhandlungen bringen.
Das waren Gedanken, mit denen sicher viele Mitglieder der ver.di-Bundestarifkommission und des Karstadt-Gesamtbetriebsrates zu den letzten Versammlungen angereist sind. Mit dieser ersten gemeinsamen Sitzung wollten wir vor Beginn der Verhandlungen deutlich machen: Alle ArbeitnehmerInnenver-tretungen stehen bereit, um schnelle Lösungen für einen Tarifabschluss zu finden. Denn wer wirklichen frischen Wind in die Karstadt-Welt bringen will, findet in uns ein motiviertes Gegenüber.
Leider scheint diese Geschlossenheit auf Arbeitgeberseite nicht zu bestehen. Denn Frau Sjöstedts Worte und Herrn Weitz Forderungen sprechen völlig unter-schiedliche Sprachen. Herr Weitz forderte auch in der letzten Verhandlungsrunde weiterhin von den Beschäftigten, dass sie auf Gehalt verzichten. Er ist auch immer noch nicht bereit, den Beschäftigten die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes zu geben, wie ver.di es mit dem Tarifvertrag zur Standort- und Beschäftigungssicherung fordert.
Was gilt jetzt, meine Damen und Herren von der Geschäftsleitung? Frau Sjöstedts Zukunftsideen, die - gemeinsam mit den Beschäftigten - endlich die notwendigen Verbesserungen bringen wollen oder der Sparkurs von Herrn Weitz allein auf Kosten der Beschäftigten? Die ver.di-Bundestarifkommission und der Karstadt-Gesamtbetriebsrat haben diese Frage auf der letzten Verhandlung ein-stimmig beantwortet. Jetzt sind die Eigentümer und die Geschäftsleitung bis zum nächsten Termin aufgefordert, sich ebenfalls für den Weg von Frau Sjöstedt aus-zusprechen.
Das bedeutet konkret: „Legen Sie endlich Vor-schläge auf den Tisch, die für die Beschäftigten eine qualifizierte Standort-, Beschäftigungssicherung fordert.
Was gilt jetzt, meine Damen und Herren von der Geschäftsleitung? Frau Sjöstedts Zukunftsideen, die - gemeinsam mit den Beschäftigten - endlich die notwendigen Verbesserungen bringen wollen oder der Sparkurs von Herrn Weitz allein auf Kosten der Beschäftigten? Die ver.di-Bundestarifkommission und der Karstadt-Gesamtbetriebsrat haben diese Frage auf der letzten Verhandlung ein-stimmig beantwortet. Jetzt sind die Eigentümer und die Geschäftsleitung bis zum nächsten Termin aufgefordert, sich ebenfalls für den Weg von Frau Sjöstedt auszusprechen.
Das bedeutet konkret: „Legen Sie endlich Vorschläge auf den Tisch, die für die Beschäftigten eine qualifizierte Standort-, Beschäftigungs- und Einkommenssicherung beinhalten“.