Tarifinfo zum Abschluss

ABSCHLUSS!!!

Nach zähen Verhandlungen mit den Arbeitgebern konnte in der 2. Verhandlungsrunde am 28. Juni eine Einigung erzielt werden:


 3 % mehr Geld ab 1. Juli 2019, das sind z. B für Kommissionierer monatlich ca. 70 € mehr  1,9 % mehr Geld ab 1. Juni 2020 und damit weitere gut 45 € mehr

 Erhöhung der Auszubildendenvergütung ab 1.9.2019 um 70 € und ab 1.9.2020 um weitere 70 €

 Laufzeit des Tarifvertrags insgesamt 24 Monate ...

Mehr dazu in der unten als Download zur Verfügung stehenden vollständigen Tarifinfo.

Streik im Großhandel 24. Juni
Foto/Grafik: ver.di
Streik im Großhandel 24. Juni
Foto/Grafik: ver.di
Streik im Großhandel 24. Juni
Foto/Grafik: ver.di

Streik im Pharma- und Lebensmittelgroßhandel

Berlin, 24. Juni 2019
Nr. 149
Landesbezirk Berlin-Brandenburg
www.bb.verdi.de

P R E S S E I N F O R M A T I O N

Streik im Pharma- und Lebensmittelgroßhandel Berlin und Brandenburg

Rund 200 Beschäftigte der vier größten Pharmahändler sowie der Metro Deutschland am Standort Friedrichshain werden am morgigen Dienstag, dem 24. Juni 2019 streiken. Beteiligt sind Beschäftigte der Unternehmen Phoenix Pharmahandel, Alliance Healthcare Deutschland, Sanacorp und Noweda sowie der Metro.

Die Beschäftigten reagieren damit auf das aktuelle Angebot der Tarifverhandlungen im allgemeinen Großhandel vom 16. Mai 2019 und im genossenschaftlichen Großhandel vom 24. Juni 2019. Die Arbeitgeber kamen den Gewerkschaftsforderungen bisher nicht ausreichend entgegen, sondern boten lediglich Erhöhungen, die einen Reallohnverlust bedeuten würden. Die Angebote sind demnach nicht annehmbar.

Die ver.di-Mitglieder fordern in den zwei Tarifgebieten 6,5 bzw. 7 Prozent mehr Geld, 100 € bzw. 150 € mehr Ausbildungsvergütung - jeweils für eine Laufzeit von 12 Monaten -, strukturelle Verbesserungen in der Vergütungsstruktur sowie eine Vorteilsleistung für ver.di-Mitglieder im Wert von 250 €. Von den Arbeitgebern erwartet ver.di die Bereitschaft, für den auszuhandelnden Tarifvertrag gemeinsam mit ver.di die Allgemeinverbindlichkeit beim Arbeitsministerium zu beantragen, um den Wettbewerb um die billigsten Löhne in der Branche zu bekämpfen.

„Die Beschäftigten brauchen mehr Geld, um die steigenden Lebenshaltungskosten bezahlen zu können und der Gefahr der Altersarmut entgegenzuwirken. Zudem sind die Gewinne der Branche beachtlich und an dieser Entwicklung müssen die Beschäftigten angemessen beteiligt werden, denn sie haben diese Gewinne erwirtschaftet“, so Erika Ritter, ver.di Verhandlungsführerin.

Die zentrale Streikkundgebung findet am Dienstag, dem 25. Juni 2019 ab ca. 12 Uhr gegenüber vom ver.di-Haus (An der Schillingbrücke, 10179 Berlin) statt.

Gute Stimmung beim Streik im Großhandel ...

PRESSEINFO: Streik im Pharmagroßhandel

Streik im Pharmagroßhandel Berlin und Brandenburg

Rund 200 Beschäftigte der drei größten Pharmahändler streiken heute. Die Beschäftigten von Phoenix Pharmahandel Berlin, Alliance Healthcare Deutschland Berlin und Sanacorp Potsdam sind für den heutigen Mittwoch, den 29. Mai 2019 von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zum Warnstreik aufgerufen worden. Unterstützend in der Tarifauseinandersetzung wird heute auch eine Betriebsversammlung bei Noweda Mittenwalde stattfinden.

Die Beschäftigten reagieren damit auf die erste Tarifverhandlung im Allgemeinen Groß- und Außenhandel vom 16. Mai 2019. Die Arbeitgeber boten 2,0 Prozent Lohn- und Gehaltserhöhungen für 2019 und 0,5 Prozent für 2020 an. Dieses Angebot bedeutet einen Reallohnverlust für die Beschäftigten und ist demnach unzumutbar. Die ver.di-Mitglieder fordern: 6,5 Prozent mehr Geld, mindestens 160 €, 100 € mehr Ausbildungsvergütung - jeweils für eine Laufzeit von 12 Monaten -, strukturelle Verbesserungen in der Vergütungsstruktur sowie eine Vorteilsleistung für ver.di-Mitglieder im Wert von 250 €. Von den Arbeitgebern erwartet ver.di die Bereitschaft, für den auszuhandelnden Tarifvertrag gemeinsam mit ver.di die Allgemeinverbindlichkeit beim Arbeitsministerium zu beantragen, um den Wettbewerb um die billigsten Löhne in der Branche zu bekämpfen.

„Der Warnstreik macht klar: die Beschäftigten sind wütend über das Angebot der Arbeitgeber. Den Unternehmen des Großhandels geht es sehr gut, die Gewinne der Branche sind beachtlich. An dieser Entwicklung müssen die Beschäftigten angemessen beteiligt werden, denn sie haben diese Gewinne erwirtschaftet. Die Beschäftigten brauchen mehr Geld, um die steigenden Lebenshaltungskosten bezahlen zu können und der Gefahr der Altersarmut entgegenzuwirken“, so Erika Ritter, ver.di-Verhandlungsführerin.

Presseinfo vom 16. Mai 2019

Auftakt für Tarifrunde Großhandel Berlin und Brandenburg

Am Donnerstag, dem 16. Mai 2019 beginnen um 10:30 Uhr im Haus des ver.di Landesbezirks Berlin-Brandenburg die Tarifverhandlungen im Allgemeinen Groß- und Außenhandel unserer Region. Für die 41.500 Beschäftigten in Berlin und rund 22.000 in Brandenburg fordert ver.di eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6,5 Prozent, mindestens um 160 €, der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von einem Jahr haben.
Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 € monatlich steigen. Weiterhin werden strukturelle Verbesserungen in der Lohn- bzw. Gehaltsstruktur sowie eine Mitgliedervorteilsleistung gefordert. Von der Arbeitgeberseite erwartet ver.di, dass sie bereit ist, für den auszuhandelnden Tarifvertrag gemeinsam mit ver.di die Allgemeinverbindlichkeit beim Arbeitsministerium zu beantragen. Die wirtschaftliche Lage dieser Branche ist besonders gut. „Die Gewinne je Mitarbeiter steigen seit Jahren kontinuierlich. Daran müssen die Beschäftigten endlich angemessen beteiligt werden. Wir erwarten daher ein Angebot, das den Kolleginnen und Kollegen die Wertschätzung entgegenbringt, die sie sich durch ihre Leistung verdient haben. Höhere Entgelte sind erforderlich, um die steigenden Lebenshaltungskosten bezahlen zu können und der Gefahr der Altersarmut entgegenzuwirken“, sagt Erika Ritter, ver.di Landesfachbereichsleiterin Handel und Verhandlungsführerin.

Für Rückfragen:
Erika Ritter (ver.di-Verhandlungsführung), mobil: 0172 / 39 77 100 sowie Franziska Foullong, ver.di-Gewerkschaftssekretärin, mobil :0160 / 93 96 79 61.

Presseinfo vom 7. Mai 2019

Tarifverhandlungen für genossenschaftlichen Großhandel Brandenburg

Am Dienstag, dem 7. Mai 2019 beginnen um 10:30 Uhr in der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin die Tarifverhandlungen für den genossenschaftlichen Großhandel Brandenburg. Für die ca. 3.000 Beschäftigten des genossenschaftlichen Großhandels in Brandenburg fordert ver.di Einkommenserhöhungen um 7 Prozent – mindestens jedoch 190 € pro Monat mehr. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 € monatlich steigen. Weiterhin werden strukturelle Verbesserungen in der Lohn- bzw. Gehaltsstruktur sowie eine Mitgliedervorteilsleistung gefordert. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von einem Jahr haben.

Von der Arbeitgeberseite erwartet ver.di, dass sie bereit ist, für den auszuhandelnden Tarifvertrag gemeinsam mit ver.di die Allgemeinverbindlichkeit beim Arbeitsministerium zu beantragen.

Der genossenschaftliche Großhandel hat als Teil des Groß- und Außenhandels in der Region Berlin-Brandenburg besonderen Nachholbedarf bei den Einkommensverbesserungen. So wird beispielsweise in der Eckgruppe der gewerblichen Beschäftigten, in der die Kommissionierer/innen eingruppiert sind, mehr als 5 Prozent weniger Lohn gezahlt als im allgemeinen Groß- und Außenhandel Brandenburgs. „Neben der allgemeinen Erhöhung der Vergütungen muss dieser Unterschied schnellstmöglich beseitigt werden. Gleiche Arbeit muss in dieser Region gleich bezahlt werden“, sagt Erika Ritter, ver.di-Landesfachbereichsleiterin Handel und Verhandlungsführerin für die Gewerkschaftsseite. Die wirtschaftliche Lage dieser Teilbranche ist besonders gut. „Die Gewinne je Mitarbeiter steigen gerade auch in diesem Segment seit Jahren kontinuierlich. Daran müssen die Beschäftigten endlich angemessen beteiligt werden. Wir erwarten daher ein Angebot, das den Kolleginnen und Kollegen die Wertschät zung entgegenbringt, die sie sich durch ihre Leistung verdient haben. Höhere Entgelte sind erforderlich, um die steigenden Lebenshaltungskosten bezahlen zu können und der Gefahr der Altersarmut entgegenzuwirken“, so Ritter weiter.

Für Rückfragen:
Erika Ritter, ver.di-Verhandlungsführerin, mobil: 0172 / 39 77 100 und Franziska Foullong, ver.di-Gewerkschaftssekretärin, mobil: 0160 / 93 96 79 61.

Warnstreik bei Alliance Healthcare am 12. Juni 2017

70% der Frühschicht im Streik

  • Kampf um angemessene Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütung im GAH Berlin
  • Forderung: 5,7% mehr

Flugblatt 2 zur Tarifrunde 2017

WAS WAR DAS DENN??? - Arbeitgeber legen Minusangebot vor!

In der 1. Verhandlungsrunde legten die Arbeitgeber des Groß- und Außenhandels ein Angebot vor, das  tatsächlich bedeutet, dass die Arbeitnehmer/innen in den nächsten beiden Jahren Geld verlieren.

Das war ihr Angebot:

  • für  2017 eine Erhöhung um 1,5%
  • für  2018 eine Erhöhung um 1,1%.
  • Gleiches soll für die Azubivergütungen gelten.

Sieht so die Wertschätzung der Arbeitgeber für die Beschäftigten aus?? Die ver.di-Tarifkommission hat dieses „Angebot“ abgelehnt. Bei diesen Erhöhungen wären nicht einmal die Mehrkosten für steigende Preise gedeckt – das heißt, den Beschäftigten geht Geld verloren.

Brav weiterarbeiten für weniger Geld – nicht mit uns!

Forderungsflugblatt Groß- und Außenhandel Berlin-Brandenburg

Die große Tarifkommission für den Groß- und Außenhandel in Berlin und Brandenburg hat die Forderungen für unsere Mitglieder in der kommenden Tarifrunde beschlossen:

  • 5,7 % mehr Lohn und Gehalt. Eine Vorweganhebung der Lohngruppe 1 und 2 und der Gehaltsgruppen 1 und 2 um 70,00 €. Die Lohngruppe 3 und die Gehaltsgruppe 3 sollen um 50,00 € vorweg angehoben werden.
  • Die Ausbildungsvergütungen sollen ebenfalls um 5,7% steigen.
  • Altersvorsorge wird immer wichtiger. Daher fordern wir nur für unsere Mitglieder eine zusätzliche Einmalzahlung in die jeweiligen Altersvorsorgeverträge.
  • 12 Monate Laufzeit ...

Mehr dazu im unten als Download zur Verfügung stehenden vollständigen ver.di-Flugblatts.

Presseinfo zum Streik im Genossenschaftlichen Großhandel Brandenburg

Berlin, 22. Juni 2015
Nr. 173

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesbezirk Berlin-Brandenburg www.bb.verdi.de

P R E S S E I N F O R M A T I O N

Erster Streiktag im Genossenschaftlichen Großhandel Brandenburg

Seit 1 Uhr befinden sich die Kolleginnen und Kollegen der beiden Edeka-Lager in Freienbrink und Mittenwalde im Warnstreik. Beteiligt sind ca. 85% der Beschäftigten der Frühschicht.
Aus diesem Grund konnten nur vereinzelt beladene LKW das Lager verlassen, um Filialen bei Edeka und Edeka Reichelt in Berlin und Brandenburg zu versorgen. Es ist damit zu rechnen, dass insbesondere die Frische-Versorgung in der Region in den nächsten Tagen erheblich gestört sein wird.
Unter den Beschäftigten, die sich nicht am Streik beteiligen, befinden sich überwiegend befristet Beschäftigte.

Hintergrund des Streiks sind die schleppend verlaufenden Tarifverhandlungen im Genossenschaftlichen Großhandel Brandenburg. Nach zwei Verhandlungsrunden haben die Arbeitgeber noch immer kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Im Gegenteil fordern sie für magere Entgelterhöhungen Entgegenkommen der Arbeitnehmerseite bei der Samstagsarbeit sowie bei Einsätzen an Heiligabend und Silvester, obwohl diese zum Manteltarifvertrag gehörenden Regelungen aktuell nicht zur Verhandlung anstehen.

Mit diesem Warnstreik haben die Beschäftigten ein deutliches Signal an die Arbeitgeber gesendet, nämlich, dass sie deren Verhalten während der Verhandlungen nicht akzeptieren.

Für Rückfragen:
Uwe Erschens, Verhandlungsführer für den Genossenschaftlichen Großhandel Brandenburg, Mobil 0170 57 33 161

2. Verhandlungsrunde: Einfach unglaublich

Die Arbeitgeber haben in der 2. Runde deutlich gemacht, dass Sie nicht in der Lage sind, ihr Angebot aus der 1. Runde (24 Monate: 2% und 1,5%) zu erhöhen.

1. Unglaublichkeit - 5 Wochen nach dem 1. Termin. So sieht keine Wertschätzung der Beschäftigten aus.

Bekräftigt haben sie ihre Forderungen nach Veränderung der Arbeitszeiten am Samstag und an Hl. Abend und Silvester. Selbst unser Hinweis, dass dies familiär hoch sensible Tage sind, brachten sie nicht davon ab. Die Beschäftigten sollen immer länger arbeiten - auch an solchen Tagen und das für ein kleines Taschengeld.

2. Unglaublichkeit ...

Mehr dazu im unten als Download zur Verfügung stehenden vollständigen Flugblatt.

Tarifinfo 1/2015

... für den Groß- und Außenhandel sowie den genossenschaftlichen Großhandel

>> Alles dazu in der jeweils zweiseitigen Tarifinfo, die unten als Download zur Verfügung steht.

Tarifabschluss für die Beschäftigten im Groß- und Außenhandel Berlin und Brandenburg

2013: Drei Prozent mehr und 2014 weitere  2,1 Prozent mehr

Die Tarifvertragsparteien im Groß- und Außenhandel Berlin und Brandenburg haben sich in der zweiten Verhandlungsrunde auf einen neuen Tarifvertrag verständigt.
Demnach steigen die Löhne und Gehälter der 60.000 Beschäftigten  zum 1. Juli 2013 um drei Prozent. Zum 1. Mai 2014 steigen die Entgelte um weitere 2,1 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen werden zum 1. September 2013 um 30 Euro und am 1. September 2014 um weitere 20 Euro erhöht. Zum Mai 2014 erhalten die Beschäftigten zusätzlich eine Einmahlzahlung von 90 Euro. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30.04. 2015.

ver.di-Verhandlungsführer  Uwe Erschens: "Ein Kompromiss, der sich sehen lassen kann. Die Beschäftigten haben damit ein echtes Plus im Geldbeutel."

Die Forderung der Arbeitgeber nach längeren Arbeitszeiten am Heilig Abend  und Silvester konnten abgewehrt werden. Die Arbeitszeit endet weiterhin spätestens um 13:00 Uhr.

Vorausgegangen waren sehr erfolgreiche Warnstreiks im Pharmazeutischen Großhandel in der vergangenen Woche

Für weitere Fragen steht zur Verfügung
Uwe Erschens  Telefon: 0170/5733161

ver.di Kampagnen