Senatsprojekt „Joboption Berlin“

DGB: Senatsprojekt „Joboption Berlin“ öffnet Wege zu Guter Arbeit im Dienstleistungssektor

Prekäre Arbeitsverhältnisse mit viel Arbeit für wenig Geld und noch weniger Arbeitnehmerrechten, verschwindende Jobs in der Corona-Krise, steigende Anforderungen im Zuge der Digitalisierung – das prägt die Arbeit im Dienstleistungssektor in Berlin, und betroffen sind vor allem Frauen.  

Auf einer Tagung erörterten Teilnehmende aus Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik am Mittwoch, wie Dienstleistungsarbeit im Berliner Einzelhandel, in Hotels und Gaststätten und in der Gebäudereinigung zu Guter Arbeit werden kann – sozial abgesichert, tariflich und fair bezahlt. Das von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales geförderte Modellprojekt „Joboption Berlin“ entwickelt und erprobt Ansätze für Sozialpartnerschaft und verbesserte Arbeitsbedingungen im Dienstleistungssektor der Hauptstadt. 

„Das Projekt ist vorbildlich, denn es ebnet mehreren Branchen den Weg zu Guter Arbeit. Die konkreten Lösungen, die hier gefunden werden, nutzen den Betrieben und den Beschäftigten. Deshalb setzen wir uns dafür ein, die Joboption Berlin unbedingt weiterzuführen“, sagte der DGB-Vorsitzende von Berlin-Brandenburg, Christian Hoßbach. „Es muss endlich Schluss sein mit Arbeit auf Abruf, Mini-Jobs und Minilöhnen. Das Projekt zeigt, dass es anders, nämlich fair zugehen kann“, sagte der Gewerkschafter. Die Bundesregierung sei gefordert, „diesen prekären Irrweg zu beenden“ und einen Rahmen für faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen im Dienstleistungssektor zu schaffen.

 HIER die Presseinfo zur Verantsaltung am 2. Juni 2021.

 

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