1, Streik bei Zalando Brieselang

Das VIDEO dazu.

Warnstreik bei Zalando am 21. Juni

Warnstreik bei Zalando am 21. Juni
Foto/Grafik: ver.di

Der Handel in Brandenburg hält zusammen

Unter dem Motto "Der Handel in Brandenburg hält zusammen" ruft ver.di am Mittwoch, dem 21.06.2017 ab Arbeitsbeginn die Beschäftigten von Zalando in Brieselang und von mehreren Einzelhandelsfilialen Brandenburgs in einen ganztägigen Warnstreik. Streikbeginn ist in Brieselang bereits ab 5:00 Uhr, ab 9:30 werden auch die Streikenden von Kaufland Dallgow, Hohen Neuendorf und Oranienburg sowie von H&M Potsdam in Brieselang erwartet.

Mit dem Arbeitskampf wollen die Kolleginnen und Kollegen Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde bei Zalando Brieselang sowie in der laufenden Flächentarifrunde des Einzelhandels Brandenburg ausüben.

ver.di fordert im Einzelhandel Brandenburg die Einlösung der tariflichen Zusage der Arbeitgeber zur Angleichung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld an das Berliner Niveau, die Erhöhung der Löhne und Gehälter um 1 € pro Stunde, die Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100,- €, die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung der Tarifverträge sowie einer exklusiven Einmalzahlung für ver.di-Mitglieder von 300 €. Nach Vortrag der Forderungen hatten die Arbeitgeber am 6. Juni die Abtrennung der Tarifverhandlungen für das Tarifgebiet Brandenburg von Berlin beschlossen und für Brandenburg nicht verhandelt. Am 26. Juni geht es hier in die 2. Runde.

Für die Beschäftigten von Zalando fordert ver.di neben Standortsicherheit, Verzicht auf sachgrundlose Befristungen und Gesundheitsschutz vor allem die Anerkennung der Tarifverträge des Brandenburger Einzel- und Versandhandels. Zalando hatte jedoch in der ersten Verhandlungsrunde am 13. Juni lediglich eine Tarifierung des aktuell bei Zalando bestehenden Niveaus der Arbeitsbedingungen angeboten und davon eine 2,5-jährige Standortsicherung abhängig gemacht. Die Fortsetzung der Tarifverhandlungen für Zalando findet am 7. Juli statt.

"Die gemeinsame Klammer zwischen beiden Tarifrunden ist das Ziel, einen guten Tarifvertrag für die gemeinsame Branche Einzel- und Versandhandel Brandenburg durchzusetzen. Die gemeinsame Streikkundgebung in Brieselang wird dies eindrucksvoll unterstreichen", sagte die ver.di-Verhandlungsführerin in beiden Tarifrunden Erika Ritter.

Hinweis:
Die Kernzeit der Aktion in Brieselang vor dem Zalando-Standort, Havellandstraße 6, ist zwischen 10:00 und 15:00 Uhr.
Ver.di-Streikleiter Markus Hoffmann-Achenbach ab 5:00 Uhr unter mobil 0151 1062 6468 zu erreichen.
Die ver.di-Verhandlungsführerin Erika Ritter, mobil 0172 3977 100, wird ab gegen 15:00 Uhr vor Ort sein.

Zalando Streik 14. Juni
Foto/Grafik: ver.di

Presseinfo vom 14. Juni 2017

Tarifverhandlungen für Zalando Brieselang bislang erfolglos - Streik am Mittwoch, 14. Juni 2017

 Die heutigen Tarifverhandlungen (13. Juni 2017) zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und Zalando Brieselang sind ergebnislos geblieben. Das Unternehmen ist nicht bereit, auf die Forderungen von ver.di zu einem Anerkennungstarifvertrag, der finanzielle Verbesserungen für die ca. 1.300 Beschäftigten in Brieselang bringen würde, einzugehen. Stattdessen will Zalando eine Festschreibung des aktuellen Zustands und sogar Verschlechterungen vereinbaren. Daher hat ver.di die Spätschicht in Brieselang am Mittwoch, dem 14. Juni 2017 ab 14.45 Uhr zum Streik aufgerufen.

 Das Ziel der Gewerkschaft ist ein Anerkennungstarifvertrag, der sich auf den Branchentarifvertrag für den Einzel- und Versandhandel in Brandenburg bezieht sowie tarifvertragliche Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, zur Standortsicherheit und zum Verzicht auf sachgrundlose Befristungen. Brieselang wurde 2011 eröffnet und war der erste von Zalando.

 Zalando ist ein erfolgreiches Versandhandelsunternehmen. Allerdings erhalten die Beschäftigten im Lager nur 10,12 € pro Stunde. Im Vergleich zum Branchentarifvertrag erhalten die Zalando-Beschäftigten deutliche geringere Löhne, zwei Tage weniger Urlaub, nur ein Drittel der Urlaubs- und Weihnachtszuwendung sowie deutlich geringere Zuschläge z.B. für Nacht- oder Feiertagsarbeit.

Zalando verkauft seine Ware an die Endkunden. Damit ist Zalando ein (Online-) Versandhändler, der im unmittelbaren Wettbewerb mit dem stationären Einzelhandel steht. Daher fordert ver.di von Zalando eine Bezahlung der Beschäftigen nach dem Tarifvertrag des Einzel- und Versandhandels. Gefordert sind somit Vergütungen von mindestens 11,71 € pro Stunde bzw. monatlich 1.932 €. Bezogen auf ein Jahr geht es in der niedrigsten Entgeltgruppe um mehr als 3.500 € mehr Lohn.

Zalando, das 2008 gegründet wurde, ist inzwischen drittgrößter Versender in Deutschland. Bundesweit hat das Unternehmen ca. 12.000 Beschäftigte, davon in der Region Berlin-Brandenburg ca. 5.500. Von den 1.300 Beschäftigten in Brieselang haben weniger als zwei Drittel einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Für Rückfragen:

Erika Ritter, Landesfachbereichsleiterin Handel in Berlin-Brandenburg, Tel: 0172 / 3977 100;

Markus Hoffmann-Achenbach, Gewerkschaftssekretär Handel, Potsdam-Nordwestbrandenburg, markus.hoffmann-achenbach@verdi.de, Tel.: 0151 / 1062 6468.

Das Angebot unseres Arbeitsgebers: unterirdisch! Unsere Antwort: Wir streiken!

Das sind die Fakten:

• Zalando ist zur Zeit das bestbewertete Unternehmen in Deutschland.

• Zalando baut neue Standorte in Europa auf (Polen, Frankreich, Italien, Schweden).

• Ihr sichert durch eure aktuell niedrigen Löhne und hervorragenden Leistungen das Wachstum des Unternehmens.

• Die Konkurrenz (H&M, Zara, Esprit, Otto usw.) zahlt den Einzelhandelstarif ...

Mehr dazu in den unten als Download zur Verfügung stehenden vollständigen ver.di-Flugblättern.

Presseinfo vom 12. Juni 2017

Berlin, 12. Juni 2017
Nr. 108

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesbezirk Berlin-Brandenburg www.bb.verdi.de

P R E S S E I N F O R M A T I O N

Tarifverhandlungen für Zalando Brieselang am 13. Juni 2017

Am kommenden Dienstag, dem 13. Juni 2017 beginnen Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und Zalando Brieselang. Verhandelt werden soll ein Tarifvertrag für den Standort, an dem ca. 1.300 Beschäftigte arbeiten.

Das Ziel der Gewerkschaft ist ein Anerkennungstarifvertrag, der sich auf den Branchentarifvertrag für den Einzel- und Versandhandel in Brandenburg bezieht sowie tarifvertragliche Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, zur Standortsicherheit und zum Verzicht auf sachgrundlose Befristungen. Brieselang wurde 2011 eröffnet und war der erste von Zalando.

Zalando ist ein erfolgreiches Versandhandelsunternehmen. Allerdings erhalten die Beschäftigten im Lager nur 10,13 € pro Stunde. Im Vergleich zum Branchentarifvertrag erhalten die Zalando-Beschäftigten deutliche geringere Löhne, zwei Tage weniger Urlaub, nur ein Drittel der Urlaubs- und Weihnachtszuwendung sowie deutlich geringere Zuschläge z.B. für Nacht- oder Feiertagsarbeit.

Zalando verkauft seine Ware an die Endkunden. Damit ist Zalando ein (Online-) Versandhändler, der im unmittelbaren Wettbewerb mit dem stationären Einzelhandel steht. Daher fordert ver.di von Zalando eine Bezahlung der Beschäftigen nach dem Tarifvertrag des Einzel- und Versandhandels. Gefordert sind somit Vergütungen von mindestens 11,71 € pro Stunde bzw. monatlich 1.932 €. Bezogen auf ein Jahr geht es in der niedrigsten Entgeltgruppe um mehr als 3.500 € mehr Lohn.

Zalando, das 2008 gegründet wurde, ist inzwischen drittgrößter Versender in Deutschland. Bundesweit hat das Unternehmen ca. 12.000 Beschäftigte, davon in der Region Berlin-Brandenburg ca. 5.500. Von den 1.300 Beschäftigten in Brieselang haben weniger als zwei Drittel einen unbefristeten Arbeitsvertrag.


Für Rückfragen:

Erika Ritter, Landesfachbereichsleiterin Handel in Berlin-Brandenburg, Tel: 0172 / 3977 100;

Markus Hoffmann-Achenbach, Gewerkschaftssekretär Handel, Potsdam-Nordwestbrandenburg, markus.hoffmann-achenbach@verdi.de, Tel.: 0151 / 1062 6468.

Presseinfo vom 26. April 2017

ver.di fordert Tarifvertrag für Zalando Brieselang

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Geschäftsführung von Zalando Brieselang zur Aufnahme von Tarifverhandlungen und Abschluss eines Tarifvertrags für den Standort, an dem ca. 1.300 Beschäftigte arbeiten, aufgefordert. Das Ziel der Gewerkschaft ist ein Anerkennungstarifvertrag, der sich auf den Branchentarifvertrag für den Einzel- und Versandhandel in Brandenburg bezieht sowie tarifvertragliche Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, zur Standortsicherheit und zum Verzicht auf sachgrundlose Befristungen. Brieselang wurde 2011 eröffnet und war der erste von Zalando.

Zalando ist ein erfolgreiches Versandhandelsunternehmen. Allerdings erhalten die Beschäftigten im Lager nur 10,12 € pro Stunde. Zalando orientiert sich am Tarifvertrag der Logistikbranche. Für ver.di ist das nicht akzeptabel. Im Vergleich zum Branchentarifvertrag erhalten die Zalando-Beschäftigten deutliche geringere Löhne, zwei Tage weniger Urlaub, nur ein Drittel der Urlaubs- und Weihnachtszuwendung sowie deutlich geringere Zuschläge z.B. für Nacht- oder Feiertagsarbeit.

„Zalando verkauft seine Ware an die Endkunden. Damit ist Zalando kein Logistiker, sondern ein (Online-) Versandhändler, der im unmittelbaren Wettbewerb mit dem stationären Einzelhandel steht. Daher wäre es fair, wenn Zalando seine Beschäftigen nach dem Tarifvertrag des Einzel- und Versandhandels bezahlen würde“, so Erika Ritter, ver.di-Verhandlungsführerin. Gefordert sind somit Vergütungen von mindestens 11,71 € pro Stunde bzw. monatlich 1.932 €. Bezogen auf ein Jahr geht es in der niedrigsten Entgeltgruppe um mehr als 3.500 € mehr Lohn.

Zalando, das 2008 gegründet wurde, ist inzwischen drittgrößter Versender in Deutschland. Bundesweit hat das Unternehmen ca. 12.000 Beschäftigte, davon in der Region Berlin-Brandenburg ca. 5.500. Von den 1.300 Beschäftigten in Brieselang haben weniger als zwei Drittel einen unbefristeten Arbeitsvertrag.


Für Rückfragen:

Erika Ritter, Landesfachbereichsleiterin Handel in Berlin-Brandenburg, Tel: 0172 / 3977 100;

Markus Hoffmann-Achenbach, Gewerkschaftssekretär Handel, Potsdam-Nordwestbrandenburg, markus.hoffmann-achenbach@verdi.de, Tel.: 0151 / 1062 6468.

Tarifinfo Zalando März 2017

Unser Lohn: Der blanke Hohn! Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen, wir sind ein Online- und Versandhandel!

Deshalb fordern wir:

  • Mehr Lohn. Mindestens 12,52 €/Std. = 2066 € /Monat Mehr Freizeit. Arbeitszeit von 38 Stunden pro Woche
  • Mehr Urlaub. 30 Tage pro Jahr, also volle 6 Wochen
  • Mehr Respekt. Weihnachtsgeld in Höhe von mind.
    1033 €, Urlaubsgeld in Höhe von 1070 €, Zuschläge für Überstunden, Spät- und Nachtarbeit…
  • Mehr Sicherheit. Keine sachgrundlosen Befristungen mehr, Standortgarantie für Brieselang ...

Mehr dazu in der unten als Download zur Verfügung stehenden vollständigen Tarifinfo.

Presseinfo vom 17.03.2016

Zalando Customer Care international: Erfolgreiche Betriebsratsgründung 

Mit der Unterstützung von ver.di gelang es den Beschäftigten des internationalen Kundenservice der Firma Zalando in Berlin, einen 9-köpfigen Betriebsrat zu bilden. Der neugegründete Betriebsrat bei Zalando Customer Care international traf jetzt zur ersten Sitzung zusammen. Vorrangiges Ziel wird es sein, die Mitarbeiterinteressen in die Unternehmensentscheidungen einzubringen. 

Der Unternehmensteil beschäftigt verschiedensprachige Teams, die den Kundenservice für das Westeuropäische Auslandsgeschäft von Zalando abwickeln. Die Wahl zum Betriebsrat gestaltete sich für die Mitarbeiter aus 9 Nationen auch zu einer Frage der Integration. So wurden Mitglieder aus allen Abteilungen in die Mitarbeitervertretung gewählt. Die Wahlbeteiligung spiegelte mit rund 75 Prozent das hohe Interesse der Belegschaft wieder. „Die Mitbestimmung des Betriebsrates sichert den Beschäftigten die Möglichkeit, die eigenen Arbeitsbedingungen aktiv mitzugestalten, die Qualität der Arbeit zu erhöhen und damit das Unternehmen zu stärken“, sagt Sebastian Triebel, der als zuständiger ver.di-Gewerkschaftsekretär den Wahlprozess unterstützte. 

Aufgrund der wenigen Erfahrungen der Beschäftigten mit deutschem Arbeitsrecht und der Durchführung aller Schritte in englischer Sprache, stellte die Wahl eine Besonderheit dar. „Die Geschäftsführung von Zalando verhielt sich während des gesamten Wahlverfahrens kooperativ. Es wird nun darum gehen, auf dieser Basis aufzubauen und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Management durch Kontinuität zu stärken“, so Sebastian Triebel. Für dringend verbesserungswürdig sieht ver.di in diesem Zusammenhang die hohe Befristungsquote im internationalen Kundenservice. „Zukunftssicherheit schafft die Basis für Vertrauen und Motivation bei den Beschäftigten“, sagt Triebel. 

Hintergrund:

Der Betriebsrat Zalando Customer Care International SE & Co. KG (ca. 300 Mitarbeiter) ist das dritte Arbeitnehmergremium im Konzern. In Zalando‘s Lager- und Versandzentren in Brieselang und in Erfurt gibt es ebenfalls Betriebsräte. In weiteren Unternehmensteilen fehlen leider bisher demokratische Strukturen zur Vertretung der Mitarbeiterinteressen.

Für Rückfragen: Sebastian Triebel, ver.di-Fachsekretär Handel, Tel. 0151 / 40 73 75 96.

Presseinfo vom 24.11.2014

Berlin, 21. November 2014
Nr. 111

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Landesbezirk Berlin-Brandenburg
www.bb-verdi.de

P R E S S E I N F O R M A T I O N

Zalando in Brieselang: ver.di-Aktion am 24. November 2014

Am Montag, dem 24. November 2014 führt ver.di vor dem Zalando-Auslieferungslager in 14656 Brieselang, Havellandstr.6 eine Flugblattaktion durch, um die Beschäftigten über Weihnachtsgeldzahlungen, die von der Geschäftsleitung mit einer Pressekampagne bekannt gegeben wurde, zu informieren.

Seit 11. August 2014 gibt es bei Zalando in Brieselang einen Betriebsrat, der die Probleme und Forderungen benennt. Erstmals gibt es für die rund 1.200 Beschäftigten in Brieselang auch Weihnachtsgeld in Höhe von 179 Euro, allerdings erhalten die Zalando-Mitarbeiter in Erfurt 300 und in NRW sogar 470 Euro. Die Geschäftsleitung begründete die unterschiedlichen Zahlungen mit den unterschiedlichen Tarifen in der Logistikbranche, an denen man sich orientiere.
ver.di vertritt den Standpunkt, dass Zalando ein klassischer Versandhandelsbetrieb ist und daher die Tarife für den Handel zahlen müsste. Es gibt jedoch bisher bei Zalando gar keinen Tarifvertrag und der Arbeitgeber orientiert sich an den niedrigeren Tarifen der Logistikbranche.

Die Aktion findet am 25. November 2014 in der Zeit von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr Brieselang 14656 Havellandstr. 6 statt.

Für Rückfragen:
Uwe Dietrich, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär, ver.di-Bezirk Potsdam-Nordwestbrandenburg, mobil: 0170 57 48 539,
Karl-Heinz Austermühle, ver.di-Sachverständiger für Zalando,
mobil: 0160 – 90 15 21 27

1. Mai in Hennigsdorf

Schelte für Zalando & Co. >> Mehr dazu in MAZ und MOZ.

Medienspiegel vom 17. April 2014

Verdi will sich nach Onlinehändler Amazon auch Zalando vornehmen
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ver.di Kampagnen