Medieninfo vom 8. Dez. 2016

Kaiser’s Tengelmann: Ein Erfolg für die Beschäftigten und ver.di - Arbeitsplätze, Tarifbindung und Mitbestimmung gesichert
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt den erfolgreich abgeschlossenen Verkaufsprozess zwischen Edeka, Kaiser’s Tengelmann und Rewe. „Dass der Verkauf nun endgültig besiegelt ist und Rewe seine Klage zurück gezogen hat, zeigt: Es hat sich gelohnt, dass sich ver.di so stark engagiert hat. Jetzt sind über 15.000 Arbeitsplätze, die Tarifbindung und Mitbes-5 timmungsstrukturen der Beschäftigten auf Jahre garantiert. Das ist ein Erfolg für die Beschäftigten und ver.di“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske heute in Berlin. Grundlage für die Einigung sei die Ministererlaubnis von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel ...

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Info Nr. 7

Ende gut – alles gut!
Rechtzeitig vor dem Jahresende 2016 ist nach fast 2 1/4 Jahren extremer, nervenzehrender Ungewissheit die Zukunft aller über 5.600 Beschäftigten der Kaiser’s Tengelmann GmbH, Kaiser’s Berlin GmbH und K Log endlich sicher.
Das garantieren Tarifverträge mit EDEKA und REWE, die so nur dank eurer tatkräftigen Unterstützung in den Betrieben und unserer hartnäckigen Tarifverhandlungen auf der Grundlage der von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) erlassenen Ministererlaubnis durchsetzbar waren ...

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Presseinfo vom 30. Nov. 2016

ver.di vereinbart für Berliner Kaiser‘s-Beschäftigte Beschäftigungssicherung

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat jetzt auf der Grundlage der Ergebnisse des Schlichtungsverfahrens und der Ministererlaubnis zum Verkauf von Kaiser‘s die erforderlichen Tarifverträge für den Berlin/Brandenburger Teil des Unternehmens aushandeln können. Der Neuabschluss der Tarifverträge war erforderlich, weil Kaiser´s-Tengelmann aufgespalten wird.

Alle Kaisers-Arbeitsplätze in der Region sind danach gesichert, die Tarifbindung und der Schutz durch die Betriebsräte gelten für mindestens fünf Jahre. Betriebsbedingte Kündigungen und Änderungskündigungen sind für diese fünf Jahre ausgeschlossen. Im Falle einer Übertragung an selbstständige Einzelhändler gilt dies sogar für bis zu sieben Jahre. Zudem haben die Beschäftigten ein Widerrufsrecht bei Aufhebungs- und Änderungsverträgen. Der Tarifvertrag schließt aus, dass mit Werkverträgen die Funktionen von Beschäftigten verdrängt werden. Auch im Falle von Filialschließungen sind die Beschäftigten vor Verlust ihres Arbeitsplatzes geschützt. Außerdem wurde festgelegt, dass die Betriebsrats-Struktur im Betrieb erhalten bleibt. Zur Kontrolle wurde ein jährliches Monitoring vereinbart.

„Es ist uns gelungen, den Erhalt der Arbeitsplätze bei Kaiser‘s vertraglich zu vereinbaren und den Beschäftigten qualitativ gute tarifgebundene Arbeitsbedingungen zu sichern. Auch die 552 Beschäftigten von Kaiser‘s-Berlin und die ca. 1.500 Aushilfen kommen nach Übergang zu REWE bzw. Edeka in den Genuss des Tarifvertrags“, sagt Erika Ritter, ver.di-Verhandlungsführerin.

Bei dem Unternehmen sind in Berlin und Brandenburg 5.668 Beschäftigte bei Kaiser‘s-Tengelmann, der Kaiser‘s Berlin GmbH, der Verwaltung und der Logistik-Tochter K-Log tätig. Kaiser‘s betreibt in der Region 121 Filialen, drei davon im Land Brandenburg. Im Schlichtungsverfahren wurde vereinbart, dass Edeka 61 der regionalen Filialen erhält, an REWE gehen 60 Filialen, die Logistik und die regionale Verwaltung. Der bereits für die Edeka-Übernahme ausgehandelte Tarifvertrag vom August 2016 wurde jetzt ergänzt. Da REWE nunmehr als weiterer Partner Unternehmensteile übernimmt, wurde hierzu ein neuer Tarifvertrag abgeschlossen.


Für Rückfragen:
Erika Ritter, ver.di-Verhandlungsführerin und ver.di-Fachbereichsleiterin Handel, mobil: 0172 / 397 71 00.

Pressemitteilung vom 31. Okt. 2016

Erfolgreiches Ende der Schlichtung bei Kaisers Tengelmann – Keine Zerschlagung - 15.000 Arbeitsplätze gesichert

Die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und dem Vorsitzenden der Dienstleistungsgewerkschaft verdi, Frank Bsirske, eingeleitete Schlichtung zur Rettung der rund 15.000 Arbeitsplätze beim Einzelhandelsunternehmen Kaisers Tengelmann ist erfolgreich abgeschlossen worden ...

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ver.di-Information für die Beschäftigten bei Kaiser‘s und Tengelmann Oktober 2016

ver.di kämpft weiter mit Betriebsrat und Beschäftigten für eine gute Zukunft
JETZT DIE CHANCE DER MEDIATION NUTZEN

Eine Abwicklung des Unternehmens Kaiser´s Tengelmann muss vermieden werden. Dafür gibt es weiter Chancen und die müssen unbedingt genutzt werden! ...

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ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske begrüßt Verständigung auf Mediator Gerhard Schröder

M e d i e n i n f o r m a t i o n

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bundesvorstand
www.verdi.de

ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske begrüßt Verständigung auf Mediator
Gerhard Schröder - Kaiser's Tengelmann hat jetzt eine echte Chance
auf eine Einigung

Berlin, 24.10.2016

Frank Bsirske, der Vorsitzende der Vereinten
Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), hat die Verständigung der
Handelskonzerne Edeka, REWE und Kaiser's Tengelmann auf ein
gemeinsames Schlichtungsverfahren "als ein wichtiges Signal" begrüßt.
Bsirske wertete die aktuelle Verständigung als Indiz dafür, dass alle
bereit seien, aufeinander zuzugehen und einen fairen
Interessenausgleich anzustreben. "Dafür spricht auch, dass die
Vorstandsvorsitzenden aller beteiligten Unternehmen Gerhard Schröder
als Mediator sofort akzeptiert haben", so der ver.di-Vorsitzende.

Die Mediation eröffne jetzt eine echte Chance für eine Einigung auf
dem Boden der Ministererlaubnis und der abgeschlossenen
Tarifverträge. Das sei im Hinblick auf die Zukunft der rund 16.000
Tengelmann-Beschäftigten auch bitter nötig, so Bsirske.

Pressekontakt:
V.i.S.d.P.:

Daniela Milutin
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Tel.: 030/6956-1011
und -1012
Fax: 030/6956-3001

e-mail:
pressestelle@verdi.de

Gemeinsame Erklärung von ver.di und Bundeswirtschaftsministerium

M e d i e n i n f o r m a t i o n

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bundesvorstand
www.verdi.de

Gemeinsame Erklärung von ver.di und Bundeswirtschaftsministerium

Berlin, 24.10.2016

Auf gemeinsamen Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Sigmar
Gabriel und dem ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske haben sich Edeka,
Tengelmann und Rewe heute auf ein Schlichtungsverfahren unter Leitung
von Altbundeskanzler Gerhard Schröder verständigt. Der Mediator wird
dazu den langjährigen Vorsitzenden des Sachverständigenrates, Herrn
Rürup, als Berater heranziehen. Für die Unternehmen werden die
Vorstandsvorsitzenden an der Mediation teilnehmen. Ziel der Mediation
ist es, auf der Grundlage der Ministererlaubnis zeitnah einen
Interessenausgleich zwischen den Beteiligten zu ermöglichen. Für die
Dauer des Verfahrens wird keine Übergabe von Tengelmann-Filialen an
Dritte erfolgen und ist zwischen den Parteien Stillschweigen
vereinbart.

Pressekontakt:
V.i.S.d.P.:

Daniela Milutin
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Tel.: 030/6956-1011
und -1012
Fax: 030/6956-3001

e-mail:
pressestelle@verdi.de

ver.di-Information für die Beschäftigten bei Kaiser‘s und Tengelmann Oktober 2016

ver.di kämpft mit Betriebsrat und Beschäftigten: FÜR EINE SICHERE ZUKUNFT DER BESCHÄFTIGTEN – ABWICKLUNG VERHINDERN

Die Gewerkschaft ver.di tut weiterhin alles dafür, um eine Abwicklung des Unternehmens Kaiser´s Tengelmann zu verhindern. Für die Zukunft der rund 15.000 Beschäftigten müssen alle Wege ausgelotet und die bestmögliche Lösung gesucht werden. Dafür müssen die Verantwortlichen alle Anstrengungen unternehmen ...

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Medieninfo zu Kaiser's Tengelmann

Kaiser's Tengelmann: ver.di kritisiert vorzeitigen Abbruch der Gespräche und Pläne zur Zerschlagung

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert den vorzeitigen Abbruch der Gespräche über Kaiser's Tengelmann.
„Wir können nicht nachvollziehen, dass die Gespräche vorzeitig beendet wurden bzw. für gescheitert erklärt worden sind. ver.di wird auch jetzt noch alles daran setzen, eine Zerschlagung des Unternehmens zu 5 verhindern. Wir erwarten, dass alle Beteiligten dazu ihren Beitrag leisten, auf der Basis der Ministererlaubnis und damit der Tarifverträge zu einer Lösung zu finden. Die Zukunft von 16.000 Menschen darf nicht aufs Spiel gesetzt werden“, sagte Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.

ver.di-Information für die Beschäftigten bei Kaiser‘s und Tengelmann Oktober 2016

Runder Tisch einigt sich auf weiteres Vorgehen
ZWISCHENERGEBNIS ERREICHT

Erklärung in Sachen Kaiser‘s Tengelmann

Auf Initiative der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist der Runde Tisch zur  Zukunft von Kaiser’s Tengelmann am 6. Oktober 2016 erneut unter Beteiligung von Frank Bsirske und Stefanie  Nutzenberger für ver.di, Markus Mosa für Edeka, Alain Caparros für Rewe, Karl-Erivan Haub für  Tengelmann, Gerd Köber für Norma und Franz-Friedrich Müller für Markant zusammen gekommen.  Die Parteien haben sich auf das Ziel verständigt, dass die Minister erlaubnis nach Rücknahme der anhängigen Beschwerden um gesetzt werden kann und bis zum 17. Oktober 2016 eine  einvernehmliche Einigung  gefunden wird. Die Parteien haben sich bis zum 18. Oktober 2016 zu Stillschweigen verpflichtet
Es muss alles darangesetzt werden, eine Lösung im Rahmen der Ministererlaubnis zu erzielen, damit die Interessen der Beschäftigten gewahrt werden.

V.i.S.d.P.: ver.di-Bundesvorstand, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin, Tel.: 0 30 / 69 56-10 11

Presseinfo: Beschäftigte bei Kaiser's/Tengelmann - Demonstration für Zusammenhalt

Berlin, 06. Oktober 2016
Nr. 117

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Landesbezirk Berlin-Brandenburg
www.bb.verdi.de

P R E S S E I N F O R M A T I O N

Betriebsversammlung Kaiser's/Tengelmann:
Demonstration für Zusammenhalt

Zur heutigen Berliner Betriebsversammlung von Kaiser’s/Tengelmann im Berliner Hotel Estrel waren über 2.500 Beschäftigte gekommen. Zahlreiche Filialen und Abteilungen des Unternehmens waren daher heute Vormittag geschlossen.

"Die vielen Teilnehmenden sind ein deutliches Zeichen dafür, dass die Beschäftigten in der aktuellen schwierigen Situation zusammenstehen", sagte der Berliner Betriebsratsvorsitzende Volker Bohne. Es sei ungewiss, was die nächsten Stunden und Tage an Entscheidungen bringen würden, aber, solange miteinander gesprochen wird, gebe es Hoffnung auf eine tragfähige Lösung.
Es sei wichtig und keineswegs selbstverständlich, so ver.di-Fachbereichsleiterin Erika Ritter, dass sich die Gewerkschaftsspitze unter Frank Bsirske versucht, die Beteiligten an einem Tisch zu versammeln, um an Lösungen zu arbeiten.
Die Kaiser’s/Tengelmann-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Janetta Jöckertitz appellierte in ihrer Rede, das Unternehmen als Ganzes zu erhalten, denn nur so könnten die Arbeitsplätze in allen Bereichen erhalten werden. "Wir sind die Gemeinwohlgründe und keine Spielbälle von Managern und Behörden", sagte Janetta Jöckertitz unter Beifall der Teilnehmenden.

Mit Enttäuschung nahm die Versammlung auf, dass die kurzfristig eingeladenen Politiker - unter ihnen der Regierende Bürgermeister Müller sowie die Senatorinnen Yzer und Kolat - wegen anderer Termine nicht erschienen. Kolat und Yzer hatten schriftliche Grußworte übermittelt.
Allein in Berlin beschäftigt Kaiser's/Tengelmann ca. 5.600 Mitarbeiter/innen.

Presseinfo: Betriebsversammlung bei Kaiser’s Tengelmann

Berlin, 05. Oktober 2016
Nr. 115

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Landesbezirk Berlin-Brandenburg
www.bb.verdi.de

P R E S S E I N F O R M A T I O N

Mitarbeiter wollen endlich Klarheit - Betriebsversammlung bei Kaiser’s Tengelmann

Die rund 5.600 Berliner Beschäftigten von Kaiser‘s Tengelmann sind für Donnerstag, den 6. Oktober 2016 zu einer Betriebsversammlung um 10.00 Uhr im Hotel Estrel, Sonnenallee 225, 12057 Berlin eingeladen worden.

„Die Zeit wird knapp, die Beschäftigten hoffen auf neue Informationen zur Zukunft ihres Unternehmens“, sagte Petra Ringer, zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretärin. Kaisers Tengelmann-Eigentümer Karl-Erivan Haub hatte bei der Aufsichtsratssitzung die Pläne zur Zerschlagung der Supermarktkette für zwei Wochen, bis zum 07.Oktober ausgesetzt. Letzte Woche hatten sich nach Vermittlung von ver.di Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub, Edeka-Chef Markus Mosa, Rewe-Chef Alain Caparros und der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske zu einen Gespräch getroffen, um einen letzten Versuch zu unternehmen, doch noch eine tragbare Lösung zu finden. ver.di hat diesen Versuch initiiert, um in der schwierigen Situation der Rettung von Arbeitsplätzen eine Chance zu geben. Scheitern die Verhandlungen, will Haub mit dem Einzelverkauf der Filialen beginnen. Das könnte auch in Berlin die Arbeitsplätze der rund 5.600 Mitarbeitern in ca. 120 Filialen, im Lager, in der Zentrale und im Fleischwerk
bedrohen, wenn nicht sogar vernichten.

Branchenprimus Edeka sowie Kaiser's Tengelmann hatten die Fusion vor etwa zwei Jahren beschlossen. Doch das Bundeskartellamt legte sein Veto ein. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hebelte das Zusammenschluss-Verbot über eine sogenannte Ministererlaubnis aus, die liegt aber angesichts der juristischen Auseinandersetzungen auf Eis.

Zu der Betriebsversammlung in Berlin werden u.a. folgende Gäste erwartet:
Erika Ritter, ver.di-Fachbereichsleiterin Handel, Landesbezirk Berlin-Brandenburg, Michael Schlecht (Bundestagsabgeordneter, Die Linke), Die KT-Geschäftsführung wird durch Raimund Luig und Tobias Tuchlenski vertreten. Voraussichtlich wird Cornelia Yzer, die Berliner Senatorin für Wirtschaft ein Grußwort sprechen.


Hinweis für Pressevertreter/innen:
Vor Beginn der Veranstaltung gibt es die Gelegenheit mit Mitgliedern des Betriebsrates und Beschäftigten zu sprechen und Fotos zu machen. Die Betriebsversammlung selbst ist nicht öffentlich.

Für Rückfragen:
Petra Ringer, ver.di-Gewerkschaftssekretärin, Tel.: 030/88 66 55 77, mobil: 0170 / 924 12 53 (auch Ansprechpartnerin am Donnerstag vor dem Estrel).

Pressemitteilung vom 15. 09. 2016

Müller fordert konstruktive Gespräche über die Zukunft von Kaiser’s: „Alle an einen Tisch – im Interesse der Beschäftigten“

Pressemitteilung vom 15.09.2016
Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat die Verantwortlichen der Einzelhandelskonzern Edeka und Kaiser’s Tengelmann nachdrücklich aufgefordert, konstruktiv und ergebnisorientiert Gespräche über die Zukunft der Supermärkte von Kaiser’s Tengelmann zu aufzunehmen ...

Mehr dazu HIER.

Pressemitteilung vom 14. 09. 2016

Kaiser's/Tengelmann: Interessen der Beschäftigten müssen im Mittelpunkt stehen

Zu wiederholten Berichten über die Situation von Kaiser's/Tengelmann erklärt Stefanie Nutzenberger, Mitglied im Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di):

"Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen über einen möglichen Personalabbau bei Kaiser's/Tengelmann und kommentieren auch keine Gerüchte über den Verkaufsprozess. Mit Blick auf den gesamten Vorgang haben wir aber die klare Erwartung, dass die Interessen der Beschäftigten in den Mittelpunkt der Abwägungen gehören. Wir erwarten vom Kaiser's/Tengelmann-Eigentümer, dass er im Rahmen des von ihm betriebenen Verkaufs die Verantwortung für den Erhalt und die Sicherheit der Arbeitsplätze übernimmt, um in einer schwierigen Situation eine gute Zukunft für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherzustellen.

Die Beschäftigten brauchen Schutz durch Tarifverträge, sie brauchen Sicherheit durch betriebliche Mitbestimmung, sie benötigen nachhaltige Beschäftigungssicherung. Einen Verkauf von Kaiser's/Tengelmann an selbstständige Kaufleute darf es nicht geben.
Nur wenn diese Anforderungen erfüllt sind, kann von einer Gesamtlösung im Sinne des Gemeinwohls die Rede sein."

dpa - Edeka und Verdi schließen Tarifgespräche für Kaiser's Tengelmann ab Berlin

(dpa) - Edeka und die Gewerkschaft Verdi haben auch für die Kaiser's Tengelmann-Beschäftigten in Rheinland-Pfalz einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung abgeschlossen. Damit seien für alle Regionen, in denen Kaiser's Tengelmann Mitarbeiter beschäftigt habe, tarifvertragliche Regelungen getroffen, erklärte eine Verdi-Sprecherin am Montag.

In den letzten Verhandlungen ging es nur noch um die rund 70 Beschäftigten am Logistikstandort in Nieder-Olm in Rheinhessen. Der Tarifvertrag sichere deren Arbeitsverhältnisse für fünf Jahre ab, berichtete die Gewerkschaft. Zuvor hatten Verdi und Edeka ähnliche Regelungen bereits für die Kaiser's Tengelmann-Beschäftigten im Großraum Berlin, in Bayern und in Nordrhein-Westfalen getroffen.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte den Abschluss der Tarifverträge zur Voraussetzung für eine Ministererlaubnis im Fall Tengelmann gemacht. Allerdings gelten die ausgehandelten Tarifverträge nur, wenn die derzeit vom Oberlandesgericht Düsseldorf gestoppte Ministererlaubnis auch wirklich in Kraft tritt.

Angelika Reutter
ver.di-Bundesverwaltung
Pressestelle
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Presseinfo zur Beschäftigungssicherung

Berlin, 29. Juli 2016
Nr. 89

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesbezirk Berlin-Brandenburg www.bb.verdi.de

P R E S S E I N F O R M A T I O N


Tarifrunde für Kaiser‘s-Beschäftigte in Berlin und Brandenburg:
Verhandlungsergebnis erzielt – Beschäftigungssicherung vereinbart

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat jetzt im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf von Kaiser‘s an Edeka ein Tarifergebnis aushandeln können. Durch Anerkennungstarifvertrag wird das Unternehmen an den Tarifvertrag für den Einzelhandel gebunden, falls der Verkauf zustande kommt.

Vereinbart wurde eine Beschäftigungssicherung für die kommenden fünf Jahre, falls der geplante Verkauf zustande kommt. So sind für die kommenden fünf Jahre betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen, im Falle einer Übertragung des Unternehmens an selbstständige Einzelhändler gilt sogar eine Frist von sieben Jahren. Zudem haben die Beschäftigten ein Widerrufsrecht bei Aufhebungs- und Änderungsverträgen. Der Tarifvertrag schließt aus, dass mit Werkverträgen die Funktionen von Beschäftigten verdrängt werden. Auch im Falle von Filialschließungen sind die Beschäftigten vor Verlust ihres Arbeitsplatzes geschützt. Außerdem wurde festgelegt, dass die Betriebsrats-Struktur im Betrieb erhalten bleibt. Zur Kontrolle wurde ein jährliches Monitoring vereinbart.

„Unser Ziel war es, den Erhalt der Arbeitsplätze bei Kaiser‘s vertraglich zu vereinbaren und den Beschäftigten qualitativ gute tarifgebundene Arbeitsbedingungen zu sichern. Auch die 552 Beschäftigten von Kaiser‘s-Berlin und die ca. 1.500 Aushilfen kämen in den Genuss des Tarifvertrags. Der Vertrag steht unter dem Vorbehalt, dass die Ministererlaubnis Bestand hat. In diesem Fall sind die Beschäftigten geschützt und die Betriebsratsstruktur gesichert, das gilt auch für die Tarifbindung“, sagt Erika Ritter, ver.di-Verhandlungsführerin. Das Gericht müsse nun entscheiden, ob die Absicherung von tausenden von Beschäftigten und Vereinbarungen zu guten Arbeitsbedingungen mehr Gewicht haben als geringfügige Marktverschiebungen.

Der Berlin-Brandenburger Abschluss bezieht sich auf die regionalen Gegebenheiten und ist kein Pilotabschluss. Für die Tarifbezirke Bayern und NRW gibt es bisher keine Einigung. Dort gehen die Verhandlungen am 2. August (Bayern) bzw. am 10. August (NRW) weiter.

Bei dem Unternehmen sind in Berlin und Brandenburg 5.668 Beschäftigte bei Kaiser‘s-Tengelmann, der Kaiser‘s Berlin GmbH, der Verwaltung und der Logistik-Tochter K-Log tätig. Kaiser‘s betreibt in der Region rund 120 Filialen, drei davon im Land Brandenburg.


Für Rückfragen:
Erika Ritter, ver.di-Verhandlungsführerin und ver.di-Fachbereichsleiterin Handel,
mobil: 0172 / 397 71 00.

Medieninfo vom 15. Juli

Kaiser’s Tengelmann: Eigentümer Haub muss seiner Verantwortung gerecht werden – Arbeitnehmerinteressen begründen Gemeinwohlinteresse

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erwartet, dass Kai-ser’s Tengelmann-Eigentümer Karl-Erivan Haub in der Auseinanderset-zung um den Verkauf der Supermarktkette seiner unternehmerischen Verantwortung für die rund 16.000 Beschäftigten gerecht wird.

„Herr Haub hat als Eigentümer die Entscheidung, wie es mit Kaiser’s Tengelmann weitergeht, in der Hand. Wir erwarten, dass er in der Aus-einandersetzung um die Ministererlaubnis alle Mittel, auch juristisch, ausschöpft, um die Arbeitsplätze zu erhalten ...

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Medieninfo vom 12. Juli

Ministererlaubnis Kaiser’s Tengelmann: Gericht verkennt Gemeinwohlinteresse von Arbeitnehmerrechten

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf, den Vollzug der Ministererlaubnis zur Übernahme von Kaiser’s Tengelmann durch Edeka vorläufig auszusetzen, scharf kritisiert. „Diese Entscheidung bedeutet Unsicher-heit für die Beschäftigten. Anders als das Gericht feststellt, ist der Erhalt der Arbeitnehmerrechte der Beschäftigten von Kaiser’s Tengelmann ein nachvollziehbares Kriterium des Gemeinwohlinteresses ...

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Medieninfo zur Entscheidung des OLG Düsseldorf

Ministererlaubnis Kaiser’s Tengelmann: Gericht verkennt Gemeinwohlinteresse von Arbeitnehmerrechten

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf, den Vollzug der Ministererlaubnis zur Übernahme von Kaiser’s Tengelmann durch Edeka vorläufig auszusetzen, scharf kritisiert. „Diese Entscheidung bedeutet Unsicher-heit für die Beschäftigten. Anders als das Gericht feststellt, ist der Erhalt der Arbeitnehmerrechte der Beschäftigten von Kaiser’s Tengelmann ein nachvollziehbares Kriterium des Gemeinwohlinteresses. Stabile Ar-beits- und Beschäftigungsverhältnisse, tariflich garantierte existenzsichernde Einkommen und Mitbestimmungsrechte sind entscheidend für die soziale Stabilität und damit Kern der sozialen Marktwirtschaft in der Bundesrepublik“, sagte ver.di-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger am Dienstag in Berlin ...

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Info Nr. 4 für die Beschäftigten bei Kaiser's Tengelmann

Erste Bewegung in Nordrhein – in Berlin kein Ende in Sicht

Man hört, dass Edeka in der Region Nordrhein nun doch die Arbeitsplätze und die Beschäftigten in den Filialen, dem Lager und der regionalen Verwaltung sichern will. Schwer tut sich Edeka jedoch mit den Arbeitsplätzen des zentralen Dienstleistungszentrums.
Diese optimistischer stimmende Nachricht hat uns ermutigt, die Tarifverhandlungen in Berlin fortzusetzen. Seit unserer letzten Tarif-Info haben 3 weitere Verhandlungstage stattgefunden: 31. Mai, 8. und 9. Juni.
Die Verhandlungen verliefen zäh, schon geeint Geglaubtes wurde z. T. zurückgenommen, neue Gegenforderungen aufgemacht. Je detaillierter wir wurden, desto mehr traten Gegensätze zu Tage. Das fördert das gegenseitige Vertrauen nicht!
Die ver.di-Tarifkommission hat die Verhandlungen am 10. Juni bewertet.
Wo stehen wir zurzeit? ...

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Info Nr. 4 für die Beschäftigten bei Kaiser's Berlin GmbH

Kaiser‘s Berlin und die Ministererlaubnis

Es ist gut, dass sich die ersten Kolleginnen und Kollegen von Kaiser‘s Berlin in ver.di organisiert haben. Allerdings kann ver.di noch nicht für die Mehrheit der bei Kaiser‘s Berlin Beschäftigten sprechen.

Es geht einerseits um die Anerkennung der Tarifverträge. Offen ist andererseits nach wie vor die Frage, ob Edeka anerkennt, dass die Bestimmungen der Ministererlaubnis auch für die Beschäftigten bei der Kaiser‘s Berlin GmbH gelten. Offensichtlich um Letzteres zu umgehen, will Edeka für die Kaiser‘s Berlin-Beschäftigten einen eigenen Tarifvertrag abschließen ...

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Info Nr. 3 für die Beschäftigten bei Kaiser's Tengelmann

Ick glob‘, ick spinne …

Laut Medien soll ein Drittel der Beschäftigten in Nordrhein abgebaut werden. Wie bei diesem Kahlschlag dort ein Tarifvertrag zu Stande kommen soll, ist uns völlig unklar.
Das betrifft auch uns! Klar ist nämlich, dass der Deal mit Edeka nur über die Bühne geht, wenn es in allen Regionen Tarifverträge mit den Bedingungen des Ministers gibt!
Wir verlangen, dass sich Edeka in den Verhandlungen in Nordrhein der Aufgabe des Arbeitsplatzerhalts und der Beschäftigungssicherung konstruktiv stellt und auf die ver.di-Tarifkommission zugeht ...

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Info Nr. 3 für die Beschäftigten bei Kaiser's Berlin GmbH

Tarifvertrag für Kaiser‘s Berlin?
Ja, die ver.di-Tarifkommission für Kaiser‘s Tengelmann Berlin würde gerne auch für
die Kolleginnen und Kollegen der Kaiser‘s Berlin GmbH tarifvertraglich Arbeitsplätze
erhalten, Standorte und Beschäftigung sichern, die Tarifbindung an den Einzelhandel
vereinbaren und Betriebsratsstrukturen absichern. Wer jedoch glaubt, dass wir
dazu nur gut verhandeln müssten, der irrt ...

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ver.di-Tarifkommission beschließt Forderungen

ver.di-Forderungen beschlossen!

In Auswertung des ersten Sondierungsgesprächs mit den Vertretern
der Edeka Minden-Hannover am 23.03.2016 haben wir, die ver.di-
Tarifkommission, am 14.04.2016 die Forderungen für die Tarifverhandlungen
beschlossen:

1. Struktur: Alle Betriebsteile von Kaisers Tengelmann Berlin müssen in einer eigenen Regiegesellschaft fortgeführt werden.
Das ist die entscheidende Grundlage für die Überwachung der Auflagen des Ministerentscheids durch den Betriebsrat. Wir wissen, dass Edeka dies bisher so nicht vorgesehen hat.
2. Standorte sind zu sichern: Filialen, Logistik, Fuhrpark, Bringmeister und rückwärtiger Dienst.
Auslaufende Mietverträge sind zu verlängern oder gleichwertige Ersatzstandorte in der Regiegesellschaft zu schaffen ...

Mehr dazu im unten als Download zur Verfügung stehenden vollständigen Flugblatt.

Medieninfo zur Tengelmann-Übernahme

Wichtige Weichen für Tengelmann-Übernahme gestellt –
Tarifkommissionen nehmen zeitnah ihre Arbeit auf

Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute mit der Erteilung einer Ministererlaubnis unter aufschiebenden und auflösenden Bedingungen die Weichen für die Übernahme von Kaiser’s Tengelmann durch Edeka gestellt. Dabei wurden erstmals der Fortbestand existierender Tarifverträge und Mitbestimmungsstrukturen zur wesentlichen Voraussetzung für eine Übernahme gemacht ...

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Medieninfo vom 12. Januar 2016

Kaiser’s Tengelmann: Erhalt guter Arbeitsbedingungen jetzt durch Tarifverträge gestalten

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) befürwortet, dass Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Erteilung einer Ministererlaubnis im Fall Kaiser’s Tengelmann an weitreichende, rechtssicher zu gestaltende Auflagen bindet, um den Erhalt der Arbeitsplätze als Gemeinwohlinteresse zu gewährleisten ...

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Medieninfo vom 19. Sept.

M e d i e n i n f o r m a t i o n

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bundesvorstand
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ver.di kritisiert bayerisches Votum für Erteilung einer
Ministererlaubnis im Fall Kaiser's Tengelmann

Berlin, 17.09.2015

 Mit Unverständnis reagiert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf das Votum der Bayerischen Staatsregierung, die sich in einer Stellungnahme für die Erteilung einer Ministererlaubnis im Fall Kaiser's Tengelmann ausspricht. Mit solch einer Erlaubnis könnte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) den Zusammenschluss der Firmen Kaiser's Tengelmann und Edeka ermöglichen.

"Leider wird diese Stellungnahme nicht den Problemen und Risiken, die für die Kaiser's Tengelmann-Beschäftigten existieren, gerecht. Kaiser's Tengelmann-Inhaber Karl-Erivan Haub setzt die Öffentlichkeit mit der Ankündigung unter Druck, dass ohne einen Verkauf von Kaiser's Tengelmann an Edeka die Zerschlagung des Unternehmens drohe. Doch ein Verkauf an Edeka hat unweigerlich die Zerschlagung eines großen Teils des Unternehmens in kleinste Einheiten zur Folge, denn Edeka plant die Ausgliederung zahlreicher Filialen an selbstständige Kaufleute.
Für die meisten Beschäftigten bedeutet das eine massive Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen, denn Flächentarifverträge und Betriebsratsstrukturen sucht man bei selbstständigen Kaufleuten meist vergeblich. Zudem ist klar, dass bei einem Verkauf an Edeka zahlreiche Standorte geschlossen und Arbeitsplätze verloren gehen würden", sagte Stefanie Nutzenberger, ver.di Bundesvorstandsmitglied.

In Bayern existierten bei den weit über tausend selbstständigen Kaufleuten nahezu keine existenzsichernden Tarifverträge und es gebe keinen Schutz durch Betriebsräte, erläuterte Hubert Thiermeyer, ver.di-Fachbereichsleiter Handel in Bayern. "Dass hier Zerschlagung mit der Warnung vor Zerschlagung begründet wird, ist an Absurdität kaum noch zu überbieten", sagte Thiermeyer.

Nutzenberger warnte vor weiteren möglichen negativen Folgen: "Es gibt bereits jetzt eine hohe Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel. Jeder weitere Konzentrationsprozess, der durch eine bedingungslose Übernahme durch Edeka erfolgen würde, ist für Verbraucher, Produzenten und deren Beschäftigte sehr problematisch."

Sie forderte Kaiser's Tengelmann-Inhaber Karl-Erivan Haub dazu auf, seiner Rolle als verantwortungsvoller Unternehmer gerecht zu werden. "Herr Haub muss im Sinne seiner rund 16.000 Beschäftigten alle potenziellen Kaufinteressen sorgfältig prüfen. Um eine gute, konstruktive Lösung zu finden, wären Gespräche sämtlicher Beteiligten zum Beispiel in Form eines Runden Tisches, zu dem die Politik einladen könnte, der passende Ort. Das Ziel muss es sein, für die Beschäftigten Arbeitsplätze langfristig und zu guten Bedingungen zu sichern", sagte Nutzenberger.


Pressekontakt:
V.i.S.d.P.:

Eva Völpel
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Tel.: 030/6956-1011
und -1012
Fax: 030/6956-3001

e-mail:
pressestelle@verdi.de

Presseerklärung vom 17. Juni

P r e s s e e r k l ä r u n g

Kaiser's-Beschäftigte umwerben ihre Kunden

Am Donnerstag, dem 18.06.2015 führen Betriebsräte und Mitarbeiter von Kaiser's ab 15:00 Uhr vor der Filiale Berlin, Nollendorfplatz 8-9 eine Sympathiewerbeaktion bei ihren Kundinnen durch. Sie werden mit den Kunden über ihre aktuelle Situation diskutieren, ihre Forderungen im Verkaufsprozess deutlich machen und den Kundinnen sagen, wie wichtig es gerade jetzt ist, weiterhin beim Unternehmen einzukaufen. In allen Filialen werden die Mitarbeiter ver.di-Herz-Pins mit dem Slogan "Unser Herz schlägt für die Arbeitsplätze" tragen. Die gesamte Woche wird der Betriebsrat die Filialen besuchen und die Kolleginnen und Kollegen mit Plakaten und Pins ausstatten. "Gemeinsam und mit der Unterstützung unserer Kunden kämpfen wir für unsere Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen", so die Aussagen der Kolleginnen und Kollegen ...

Mehr dazu in der unten als Download zur Verfügung stehenden vollständigen Presseerklärung.

„Ich will weiter bei meinem Kaisers einkaufen“ ...

Diesen Satz hörten die Kolleginnen und Kollegen des Betriebsrates von Kaisers sehr oft. Am 09.06.2015 sprachen Betriebsräte und Mitarbeiter mit den Kundinnen und Kunden vor den Kaisers Filialen. Sie diskutierten mit den Kunden über die aktuelle Situation von Kaisers und machten ihre Forderungen deutlich. Zu den  wesentlichen Forderungen der Kaisers Belegschaft zählen neben dem Erhalt der Arbeitsplätze keine Privatisierung der Märkte an selbständige Kaufleute, Bezahlung und Beschäftigung nach Tarif und der Erhalt der bestehenden Betriebsratsstrukturen

Mehr dazu in der unten als Download zur Verfügung stehenden vollständigen Info.

Info vom GBR

DAS GEBOT DER STUNDE: EIN GUTES FORTFÜHRUNGSKONZEPT
Nachdem der Verkauf des Unternehmens an Edeka untersagt worden ist, haben Kaiser´s Tengelmann und Edeka jetzt einen Ministerentscheid beantragt ...

Mehr dazu in der unten als Download zur Verfügung stehenden vollständigen Info.

Info von GBR und ver.di

Nach der Entscheidung des Kartellamts
EXISTENZ DER BESCHÄFTIGTEN NACHHALTIG SICHERN

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aufgrund der Entscheidung des Bundeskartellamts aktuell einige Infos für euch:
Das Kartellamt hat den Verkauf der Kaiser's Tengelmann GmbH an den Edeka-Verbund am 1. April 2015 offiziell untersagt.

Was bedeutet dies jetzt konkret für die Beschäftigten und das Unternehmen? ...

Mehr dazu in der unten als Download zur Verfügung stehenden vollständigen Info.

Info zur Betriebsversammlung

Kaiser’s Tengelmann GmbH: Betriebsversammlung für Berliner Beschäftigte

Am Donnerstag, dem 12.03.2015 sind die mehr als 6.000 Berliner Beschäftigten der Kaiser`s Tengelmann GmbH von ihrem Betriebsrat zu einer Betriebsversammlung um 17:30 in der Universität der Künste, Fasanenstr. 1b, 10623 Berlin eingeladen worden. Dort werden die Beschäftigten über die aktuelle Situation des Unternehmens, den geplanten Verkauf an Edeka, im Besonderen über die Auswirkungen auf Arbeitsplätze und -bedingungen, informiert. An der Betriebsversammlung wird auch der ver.di-Bundesvorsitzende Frank Bsirske teilnehmen.

Kaiser`s Tengelmann ist ein mitbestimmtes Unternehmen mit 140 Filialen in Berlin. Arbeitsbedingungen und Vergütungen richten sich nach den Tarifverträgen für den Einzelhandel Berlin. ver.di fordert neben der Arbeitsplatzsicherung auch den Erhalt der Tarifbindung und der Mitbestimmungsstrukturen. Eine Privatisierung der Filialen durch selbstständige Kaufleute, wie dies bei der Edeka üblich ist, wird abgelehnt.

Das Kartellamt will den Verkauf bis zum 7. April 2015 prüfen und dann entscheiden.

Für Rückfragen: Petra Ringer, zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretärin im Fachbereich Handel, mobil: 0170 / 924 12 53.

Solidarität mit Kaiser´s-Beschäftigten

Kolleginnen und Kollegen von Kaisers sammelten am 04.03.2015 vor der Kaisers-Filiale in Prenzlauer Berg Unterschriften von den Kunden.
Unter dem Motto "Eigentum verpflichtet" baten sie um Unterstützung bei den Kunden. Viele hunderte von Kunden unterschrieben und sicherten ihre Solidarität und Unterstützung zu.

Mehr dazu in der unten als Download zur Verfügung stehenden vollständigen Info.

Solidaritätserklärung

Die Betriebsräte und TK-Mitglieder erklären ihre Solidarität mit den Kaiser'sTengelmann-Beschäftigten, deren Arbeitsplätze, Tarifbindung und Vertretung durch einen Betriebsrat infolge des geplanten Verkaufs an die Edeka bedroht sind.

Medieninfo vom 22. Dezember

Verkauf von Kaiser’s/Tengelmann: Beschäftigte fordern umfassenden Schutz –Protestpostkarten für Tengelmann-Inhaber Karl-Erivan Haub werden übergeben

„Eigentum verpflichtet“ – unter diesem Motto haben Tausende Beschäftigte der Supermarkttochter Kaiser’s/Tengelmann in den letzten Wochen Protestpostkarten gegen eine drohende Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen unterschrieben. Die Postkarten für Inhaber Karl-Ervian Haub werden am 23. Dezember in derTengelmann-Zentrale in Mülheim an der Ruhr in weihnachtlicher Aufmachung an den Vorsitzender der Geschäftsführung, Raimund Luig, übergeben. An der Protestaktion nehmen Beschäftigte und Mitglieder des Gesamtbetriebsrats von Kaiser’s/Tengelmann sowie Stefanie Nutzenberger, Vorstandsmitglieder Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), teil.

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Presseinfo Tengelmann vom 12. Dezember

Tengelmann Beschäftigte fordern Schutz und Sicherheit
Betriebsseelsorge solidarisch mit Tengelmann 
Beschäftigten

München, 12.12.2014. Die Beschäftigten von Tengelmann, ver.di, die Katholische Betriebsseelsorge und der „Heilige Prekarius“ setzen ein Zeichen gegen drohende prekäre Beschäftigung und die ungewisse Zukunft der über 5.000 Beschäftigten in Bayern. Durch den Verkauf der Firma Tengelmann an Edeka und deren Ankündigung, die Filialen an selbstständige Einzelhändler auszugliedern, drohen aus Sicht der Gewerkschafter Tarifdumping und ein Generalangriff auf die Betriebsräte, den wichtigsten Schutz für die Beschäftigten.

In der ironischen Aktion wurde der „Heilige Prekarius“ - Schutzheiliger der prekär Beschäftigten – angerufen, um die Beschäftigten vor Dumpinglöhnen und Arbeit ohneSicherheit durch Betriebsräte zu schützen.
„Aber auch Schutzheilige können nur durch das Engagement der Beschäftigten und
verantwortliches Handeln der Entscheider bei Tengelmann und Edeka etwas bewegen“, so Erwin Helmer, von der Katholischen Betriebsseelsorge in Bayern ...

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ver.di Kampagnen