ver.di Berlin-Brandenburg informiert:

An die Beschäftigten der Edeka Läger und Mios Standorte

Tariferhöhung 2015

Hallo EDEKA Minden-Hannover - wer wird denn hier den Durchblick verlieren?
Da ist ja wohl ein peinlicher Fehler bei der Weitergabe der Tariferhöhung 2015 passiert:
Das gab es noch nie - da wurden doch in Minden offensichtlich die Tarifgebiete verwechselt.
Bei der Größe des Unternehmens und der Menge der unterschiedlichen Tarife kann das ja mal passieren - aber dennoch: Peinlich für die Nr.1 des Deutschen Lebensmittelhandels ...

Mehr dazu in der unten als Download zur Verfügung stehenden vollständigen Info.

ver.di-Info für die Beschäftigten

Verkauf von Kaiser’s Tengelmann an EDEKA

Die Eigentümerfamilie Haub hat am 07.10.2014 den Aufsichtsrat und die Beschäftigten darüber informiert, dass sie die Kaiser’s Tengelmann GmbH zum 30. Juni 2015 an den EDEKA- Verbund abgeben wird, sofern das Kartellamt zustimmt.
Sie, die Beschäftigten von Kaiser’s Tengelmann, tragen seit 3 Jahren dazu bei, den Betrieb auf Kurs zu halten. Sie haben dem Unternehmen nicht nur finanziell, durch den Verzicht auf einen Teil des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes, unter die Arme gegriffen.

Sie haben das Recht auf eine Perspektive!
Wir fordern daher… 

Mehr in der unten als Download zur Verfügung stehenden Info.

Medieninfo zu Edeka

"Bild" vom 07.10.2014: Kaiser's & Co.Tengelmann verkauft Supermärkte an Edeka - Mehr >>

Pressemitteilung: Marktkauf betrügt Mitarbeiter um Lohnerhöhung

Ver. di Bezirk Uckermark – Barnim , Büro Eberswalde

50 Marktkaufbeschäftigte aus Prenzlau klagen gegen Ihren Arbeitgeber.

50 Beschäftigte der Edeka Tochtergesellschaft Marktkauf Prenzlau ziehen gegen Ihren Arbeitgeber vor Gericht. Hintergrund ist die Anrechnung einer Vorzeitigen Lohnerhöhung im Rahmen der letzten Tarifauseinandersetzung im Einzelhandel Brandenburg.

„ Ein gerne genutztes Mittel der Arbeitgeber ist es, in Tarifauseinandersetzungen den Beschäftigten eine Tariferhöhung zu gewähren – bevor die Tarifverhandlungen abgeschlossen sind. Damit soll sukzessive die Streikbereitschaft der Beschäftigten gebrochen werden“, so der Geschäftsführer von ver.di in Uckermark – Barnim, Uwe Erschens.
So handelte auch die Edeka Tochter Marktkauf in Prenzlau.
Allerdings wurde den Beschäftigten zugesagt, dass diese Tariferhöhung in „ jedem Fall“ erhalten bleibt, so ein Aushang der Geschäftsführung.

Jetzt mussten die Beschäftigten feststellen, dass ihnen die vor dem Tarifabschluss gewährten 2.5% Gehaltserhöhungen monatlich in kleinen Beträgen doch wieder abgezogen werden.
Gewerkschaft und Arbeitgeber hatten sich im Einzelhandel im Januar 2014 auf einen neuen Tarifvertrag verständigt, der eine Erhöhung der Löhne und Gehälter von 3% vorsieht.
Marktkauf zahlte bereits seit August 2013 „freiwillig“ 2,5 % mehr.

„ Ein unglaublicher Vorgang bei einem so bekannten Arbeitgeber wie der Edeka“, so Erschens,
„erst den Beschäftigten vorspielen, was für ein sozialer Arbeitgeber Marktkauf ist – und den Beschäftigten dann von hinten wieder in die Tasche fassen. Der Werbeslogan der Edeka – Wir lieben Lebensmittel – sollte ergänzt werden mit dem Zusatz – aber nicht unsere Mitarbeiter.“

Die Vertretung der Marktkaufbeschäftigten hat die DGB Rechtschutz GmbH in Eberswalde übernommen

Für Rückfragen: Uwe Erschens Telefon: 0170/5733161

junge Welt: Enttäuscht von Edeka

Keine Betriebsräte und Tarifverträge in »privatisierten« Filialen. Ver.di nimmt genossenschaftlich organisierten Konzern in die VerantwortungVon Daniel Behruzi

Edeka wirbt mit dem Spruch: »Wir lieben Lebensmittel.« Die Beschäftigten des Einzelhandelsriesen haben ihn umformuliert in »Wir lieben gute Arbeitsbedingungen«. Denn davon sind die Zustände in dem genossenschaftlich organisierten Konzern weit entfernt. Das gilt besonders für Filialen, die ausgegliedert und an formal selbständige Händler übergeben wurden. Diese »Privatisierung« geht in der Regel mit Tarifflucht, Abschaffung von Betriebsräten und einer deutlichen Verschlechterung der Arbeitsbedingungen einher. So auch im Edeka-Markt Winsen/Aller, dessen Belegschaft am Montag mit einer Petition an die Edeka-Regionalgesellschaft Minden-Hannover auf die Probleme aufmerksam machte.

»Mega enttäuscht – statt supergeil«, lautet unter Anspielung auf einen weiteren Konzernwerbespruch der Titel des Protestbriefs ... zum Artikel in "junge Welt" >>

 

Übergabe von EDEKA-Filialen

Pressemitteilung Hans-Böckler-Stiftung (03.02.2014): Qualitatives Forschungsprojekt lotet Möglichkeiten bei der Übergabe von EDEKA-Filialen aus

Die genossenschaftlich organisierte Handelsgruppe EDEKA hat seit 2003 knapp 1.200 ihrer Geschäfte mit rund 50.000 Beschäftigten "privatisiert". Dabei werden so genannte "Regiemärkte", die bis dahin von den EDEKA-Regionalgesellschaften selbst betrieben wurden, an selbständige Kaufleute abgegeben. Meist sind es bereits in der Region aktive selbständige EDEKA-Kaufleute oder die zuvor angestellten Filialleiter, die mit Unterstützung der Regionalgesellschaft solche Märkte erwerben. Die Geschäfte sind rechtlich selbständig, beim Warenbezug, durch Mietverhältnisse und bei der Werbung aber weiterhin eng an die EDEKA angebunden. Mehr >>

 

 

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